Die Prof. Dr. Eggers-Stiftung hat sich die Förderung von psychisch kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ihrer Aufgabe gemacht. Sie wurde von dem ehemaligen Direktor der Rheinischen Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls im Jahr 1997 in Essen gegründet.
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Sie ist gleichzeitig Träger der Jugendhilfeeinrichtung Trialog in Essen, Träger des Ambulant Betreuten Wohnens (ehemaliger Verein für Sozialtherapie e.V.) in Essen und Düsseldorf, und ab Sommer 2007 Träger des Wulf-Alexander Strauer-Haus in Düsseldorf, welche im Rahmen der Jugend- und Eingliederungshilfe ein umfangreiches und aufeinander abgestimmtes pädagogisch/therapeutisches Hilfeangebot bereit-hält.
Die Prof. Dr. Christian Eggers-Stiftung wurde von dem Direktor der Essener Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls im Jahr 1997 gegründet.
Während die Häufigkeit und der Schweregrad psychischer Störungen im Kindes-, Jugend- und Heranwachsendenalter nach den Ergebnissen nationaler und internationaler Forschung deutlich steigen, verschlechtert sich die Situation des betroffenen Personenkreises zunehmend auf Grund fehlender Mittel der öffentlichen Hand und der erkennbar geringen öffentlichen Bereitschaft, junge Menschen mit psychischen Problemen genauso zu unterstützen wie solche Patienten mit organisch verursachten Störungen.
Dies führt bei diesen Patienten zu länger dauernden krankheitsbedingten Beeinträchtigungen ihrer Entwicklung zur Selbstverantwortlichkeit und Autonomie. Dieser bedenklichen Entwicklung möchte die Prof. Dr. Christian Eggers-Stiftung entgegenwirken.
Die Stiftung ist Träger der stationären Jugendhilfeeinrichtung Trialog und des Ambulant Betreuten Wohnens (ehemals Essener Verein für Sozialtherapie e.V.) in Essen Düsseldorf und des Wulf-Alexander Strauer-Haus in Düsseldorf.
Ihr Ziel ist eine optimale Betreuung psychisch erkrankter junger Menschen und ihrer Familien. Dabei soll ihrer Persönlichkeit in ihrer Entwicklung und ihrer Individualität Achtung entgegen gebracht werden.
Hierbei ist uns die Unantastbarkeit der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, ethnischem Hintergrund und Glaube besonders wichtig.
Jüngere Menschen mit psychischen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. In unseren Einrichtungen finden personale Begegnungen in Wertschätzung, Vertrauen und Sicherheit statt.
Wir bieten eine gesundheitsfördernde Atmosphäre für Körper, Geist und Seele und schaffen ein Zuhause in Geborgenheit. Unser Umgang ist empathisch, respektvoll und tolerant mit den Betreuten und deren Angehörigen. Die partnerschaftliche Beteiligung der Angehörigen ist dabei obligat.
Wir vermitteln den Betreuten und deren Angehörigen möglichst umfassend Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Bewältigung der Erkrankung notwendig sind.
In Zusammenarbeit mit den jungen Menschen veranlassen und erstellen wir individuelle Behandlungs-, Betreuungs- und Hilfepläne.
Wir initiieren, fördern und erhalten ein in allen Bereichen selbstbestimmtes Leben!
Jahrzehntelange Erfahrung bei der Behandlung schizophrener Kinder und Jugendlicher und die an der Klinik durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Verlauf dieser sehr schweren psychischen Erkrankung haben ergeben, dass ein erschreckender Mangel an öffentlicher Unterstützung der betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien besteht.
Während die Häufigkeit und der Schweregrad psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter deutlich steigen, verschlechtert sich die Situation dieser betroffenen Kinder und Jugendlichen zunehmend. Dies zeigen Ergebnisse nationaler und internationaler Forschung.
Gründe dafür sind fehlende Mittel der öffentlichen Hand und die erkennbar geringe Bereitschaft, Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen genauso zu fördern wie Patienten mit organisch verursachten Störungen.
Dies führt bei diesen Menschen zu länger dauernden krankheitsbedingten Beeinträchtigungen ihrer Entwicklung zur Selbstverantwortlichkeit und Autonomie.
Dem möchte die „Professor Dr. Christian Eggers Stiftung“ entgegenwirken. Vorrangiges Ziel der Stiftung ist, sozialpsychiatrische rehabilitative Wohnmodelle für junge Menschen zu betreiben, welche an einer Schizophrenie oder sonstigen psychischen Erkrankung leiden.
Effekte der Betreuung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der therapeutisch-pädagogischen Wohngruppe Trialog der Prof. Eggers-Stiftung – eine Studie. 24 Jugendliche und junge Erwachsene wurden untersucht, die an einer Schizophrenie (ICD-10: F20) oder schizoaffektiven Störung (ICD-10: F25) litten.
Zwölf von ihnen wurden in der therapeutisch-pädagogischen Wohngruppe Trialog der Prof. Eggers-Stiftung für zwei Jahre betreut, bei der anderen Hälfte erfolgte eine Behandlung und Betreuung mit den herkömmlichen Angeboten (Treatment-as-usual).
Nach zweijähriger intensiver Betreuung und Förderung zeigten sich zwar noch sowohl positive als auch negative Symptome, die sich aber bei den in der WG Trialog betreuten stärker gebessert hatten, als bei der Vergleichsgruppe.
Die Lebensqualität konnte hinsichtlich der erlebten Qualität familiärer Beziehungen gesteigert werden, was prognostisch ein gutes Zeichen ist. Ihr soziales Funktionsniveau war der Vergleichsgruppe überlegen hinsichtlich selbständiger Wohnformen und Teilnahme an schulischen, berufsbildenden oder tagesstrukturierenden und therapeutischen Maßnahmen.
Trotz niedrigerer handlungsorientierter Teilfähigkeiten konnten sie zu einem vergleichbaren Anteil einen Schulabschluss erzielen wie die Vergleichsgruppe.
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Prof.Dr. Eggers-Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN DE69370205000008363200
BIC BFSWDE33XXX
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Ihr Ansprechpartner ist: Frank Kremer
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